FAQ
Hier finden Sie Antworten auf häufige Fragen rund um meine ergotherapeutische Arbeit, den Ablauf der Behandlung und organisatorische Themen.
Sollte Ihre Frage nicht dabei sein, können Sie sich jederzeit gerne persönlich an mich wenden.
Wie erhält man eine Ergotherapie-Verordnung?
In Deutschland erhalten Sie Heilmittelverordnungen über Ihren Hausarzt oder Facharzt. Der Arzt entscheidet über den Beginn einer Ergotherapie, meistens auch über deren Dauer, Frequenz und die Art. Bei einer Blankoverordnung entscheidet der Ergotherapeut/ die Ergotherapeutin über das Heilmittel, die Frequenz und Dauer der einzelnen Einheiten und die Gesamtdauer der Therapie. Bisher ist das nur für Erwachsene mit bestimmten Diagnosegruppen möglich.
Muss ich etwas dazu zahlen?
Ab dem 18. Lebensjahr müssen Sie eine Zuzahlung leisten.
Für Heilmittel beträgt die Zuzahlung 10 Prozent der Gesamtkosten der durchgeführten Therapien zuzüglich 10 Euro je Verordnung.
Ausnahme: Sie sind von der Zuzahlung durch die Krankenkasse befreit. Sie erhalten von Ihrer Krankenkasse einen Befreiungsausweis, den Sie bitte vorzeigen.
Wie lange dauert eine Ergotherapie Einheit?
Die Länge einer Einheit unterscheidet sich je nach angegebener Leistung auf der Verordnung. Hier eine Übersicht:
- Sensomotorisch-perzeptiv (SPB) – 45 Minuten
- Psychisch-funktionell (PSB) – 60 Minuten
- Motorisch-funktionell (MFB) – 30 Minuten
- Blankoverordnung- in Absprache mit ihrem zuständigen Ergotherapeuten/ ihrer zuständigen Ergotherapeutin
- Gruppentherapie - 90 Minuten
Was mache ich, wenn ich krank oder verhindert bin?
Wenn Sie krank oder an dem Therapietag verhindert sind, sagen sie bitte 24 Std. vor Beginn der Einheit ab. Wenn sie nicht oder zu kurzfristig ohne triftigen Grund absagen, müssen wir Ihnen die Kosten für die Einheit privat in Rechnung stellen
Was ist, wenn meine Therapeutin krank oder verhindert ist?
Wenn eine Therapeutin krank ist, werden Sie umgehend informiert.
Was ist psychisch-funktionelle Ergotherapie?
Diese Therapieform richtet sich an Erwachsene mit psychischen Belastungen wie Depression, Angst, Burnout oder Lebenskrisen. Ziel ist es, Selbstwirksamkeit zu stärken und den Alltag stabiler zu gestalten.
Bei welchen Erkrankungen hilft Ergotherapie?
Ergotherapie kann unter anderem unterstützen bei:
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Depressionen
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Angst- und Panikstörungen
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Stress- und Erschöpfungszuständen
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neurologischen Erkrankungen
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Bewegungseinschränkungen
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Wahrnehmungsstörungen
Was passiert im Erstgespräch?
Im Erstgespräch besprechen wir gemeinsam Ihre Anliegen, Ziele und den Ablauf der Therapie. Ich nehme mir Zeit für Sie.
Kann Ergotherapie einen Klinikaufenthalt vermeiden oder unterstützen?
Ergotherapie kann präventiv und dabei stabilisierend wirken.
In manchen Fällen kann eine frühzeitige Begleitung helfen, einen stationären Aufenthalt zu vermeiden.
Ebenso unterstützt sie nach einem Klinikaufenthalt den Transfer zurück in den Alltag und hilft dabei, erreichte Fortschritte langfristig zu sichern.
Wie vereinbare ich einen Termin?
Sie können telefonisch, per E-Mail oder über das Kontaktformular Kontakt aufnehmen. Ich melde mich zeitnah bei Ihnen zurück.
Was muss ich zum ersten Termin mitbringen?
Bitte bringen Sie Ihre Heilmittelverordnung sowie – falls vorhanden – relevante Befunde mit.
Wie schnell erhalte ich einen Therapieplatz?
Kontaktieren Sie uns gerne telefonisch oder per Mail, wenn sie einen Therapieplatz benötigen, dann können wir Ihnen eine genauere Auskunft geben.